Der Jennerwein ist ein typisches WildererstΓΌck mit JΓ€gern, WildschΓΌtzen, Holzknechten und Haberern. Im Mittelpunkt steht die Feindschaft zwischen Georg Jennerwein und dem JΓ€ger Federl. Jennerwein ist eine Figur, der scheinbar mΓΌhelos alles zufΓ€llt, der den Weg seiner Γberzeugungen geht und Respekt und Anerkennung erhΓ€lt. Sein GegenΓΌber muss sich alle diese Dinge hart erarbeiten und hat dennoch kaum den ersehnten Erfolg. Sie lieben beide dasselbe MΓ€dchen, Liesel. Sie ist ihrem Georg von Herzen zugetan, aber eines Tages erwischt Federl ihren Vater, den Seehuberbauern, beim Wildern und erpresst sie damit.
Das StΓΌck ist eine Allegorie humanistische und christliche Werte. Es geht natΓΌrlich auch um die Liebe, aber vor allem um solch existenzielle Dinge wie Vertrauen, Verantwortung, Mut, Ehrlichkeit und Behutsamkeit im Umgang miteinander.
Eine Geschichte, die UnterhΓ€lt, aber auch zum Nachdenken anregt.