Der Wirt ist tot. βLolaβ war sein letztes Wort, und damit meinte Xaver nicht etwa seine Ehefrau, sondern seine Gespielin aus MΓΌnchen, mit der er sein gesamtes VermΓΆgen durchgebracht hat. Der Wirt hinterlΓ€sst Gattin Walli, die jetzt nicht nur vor dem finanziellen Ruin steht, sondern die sich dem GespΓΆtt der Dorfbewohner ausgesetzt sieht, nachdem die scharfe Lola zum Entsetzen von Tante Anna einen fulminanten Auftritt beim Leichenschmaus hingelegt hat.
Braumeister SchΓΆllerer hat lΓ€ngst ein Auge auf die schΓΆne Wirtin geworfen, weiΓ allerdings nicht so recht, wie er ihr Herz erobern soll, und wird von Sirtus, dem Gassenhirt zu einer List ΓΌberredet: Sirtus lΓ€sst den Geist des toten Xaver nΓ€chtens durch das Haus spuken. Mit an der Geisterstunde beteiligt ist auch TotengrΓ€ber Geistbeck – allerdings ΓΌbersehen die beiden, dass die GΓ€ste in der Wirtschaft ausbleiben, weil die Leute vor den unheimlichen Ereignissen in Brauerei und Lokal schlichtweg Angst haben.
Das wiederum kann sich die Walli nicht leisten. Front gegen Walli machen inzwischen auch die Damen des Dorfes. Frau Maichelbeck, Frau Hirblinger und Frau ZΓΆllerer sind nicht lΓ€nger bereit, auf ihr Geld zu warten, und wollen die Schulden eintreiben lassen. So taucht bei Walli Gerichtsvollzieher Ranzinger auf, macht ihr Avancen und will erst einmal die verwaiste Seite des Ehebettes pfΓ€nden. In ihrer Not bittet Walli ihre beiden Verehrer um Hilfe. Aber Studienrat Eichberger und Apotheker KΓΆrner suchen ganz schnell das Weite, nachdem sie erfahren, dass die Witwe Walli Bogenrieder vor dem finanziellen Aus steht.
Braumeister und Gassenhirt mΓΌssen schlieΓlich erkennen, dass die Idee, den Geist des toten Wirts durch das Gasthaus spuken zu lassen, doch nicht zum Ziel fΓΌhrt. Einmal jedoch mΓΌssen die Geister dann doch noch auftauchen, dann nΓ€mlich, als die drei GlΓ€ubiger zusammen mit ihrer RechtsanwΓ€ltin auftreten, um den Besitz der Witwe Bogenrieder zu pfΓ€nden. Mit viel Diplomatie schafft es der Braumeister, die GlΓ€ubiger zu beruhigen und das Herz der schΓΆnen Walli zu erobern, sodass die Wirtin schlieΓlich vor ihren GΓ€sten, einer Feuerwehrabordnung und der Kellnerin Zenzi verkΓΌnden kann, dass sie jetzt endlich den Mann fΓΌrs Leben gefunden hat